Challenge: Einmal durchs Regal

Sonntag, 17. Februar 2013

Lasset die Fastenzeit beginnen..

Nach dem Faschingstrubel, mit dem Aschermittwoch, beginnt die Fastenzeit. Mehrere Wochen entbehrt man bestimmter Lebensmittel um sich auf das Osterfest, die Wiederauferstehung Jesu Christi, vorzubereiten. Ursprünglich verboten war der Verzehr von Fleisch, Milchprodukten, Eiern und Alkohol; man lebte somit in dieser Zeit vegan.

In den vergangenen zwei Jahren habe ich bereits gefastet und wollte es auch dieses Jahr wieder tun. Wenn ich nicht über fonnas Blog "fast fasten" gestolpert wäre, hätte ich dieses Vorhaben wohl vergessen. Nun bin ich zwei Tage später (seit Freitag) auch dabei und ich freue mich darüber.
Ein Freund von mir reagierte regelrecht entrüstet auf meine Frage, ob er auch fasten würde. "Natürlich nicht 0o", war die Antwort. Auf meine Nachfrage hin dann die Antwort, dass er es sinnlos finde und die Frage, was ich denn davon hätte. Ja, was habe ich denn davon?
Für mich ist Fasten ein (Selbst-)Experiment.
Schaffe ich es zu verzichten?
Wie reagiere ich darauf?

...
Meine bisherigen Fastenerfahrungen beschränken sich auf den Verzicht von Fleisch. Ich esse Fleisch sehr gemäßigt, es hätte mir der Verzicht hierauf also nicht schwer fallen dürfen. Natürlich überraschte es mich bloß umso mehr, als ich gegen Ende der Fastenzeit einen regelrechten Heißhunger auf Fleisch verspürte. Was mich daraufhin noch viel mehr überraschte war das ausbleibende "woah, war das jetzt geil!"-Gefühl nachdem ich wieder Fleisch gegessen hatte. Eine Weile hielt es sich dann so, dass ich gar keine Lust auf Fleisch hatte. Da in meiner Familie (leider - ich bemängele das immer wieder, stoße aber auf taube Ohren) relativ viel Fleisch gegessen wird, hat es sich wieder eingependelt, dass ich doch wieder Fleisch esse.
Soviel zu meinen Erlebnissen was das Fasten betrifft.

Dieses Jahr würde ich meine selbstgesetzten Fastenregeln gerne um einige Punkte erweitern.
1. Mich interessiert die vegane Lebensweise. Was isst ein Veganer eigentlich so? ^^ Da ich nun aber sehr quengelig bin, was mein Essen angeht will ich es nicht gleich ganz so hardcore angehen, sondern mich lieber auf "vegetarisch" beschränken und schauen, ob sich mir durch das Suchen von Rezepten nicht der ein oder andere vegane kulinarische Genuss offenbahrt.
2. Kurz und knackig: Mäßigung und Bedacht. Ich neige dazu mich vollzustopfen. Also auch nicht mal eben zwischendurch ein Glas Fanta, weil "die Buddel steht da so rum und mh... ach, why not?!"
3. Mehr Frisches! Ich neige ebenfalls dazu einfach nur Brot zu essen, weil ich mir nichts zubereiten mag.
Im Grunde recht einfache und lasche Regeln, denn wie will ich überprüfen, ob ich nicht doch zu viel gegessen habe und ob zu wenig davon vegan war? Mhm...
Sehen wir ja dann :)

Kommentare:

  1. Oh, vielen Dank für die Erwähnung!
    Ich folge dir mal :))

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  2. Fasten finde ich eigentlich eine gute Sache. Ich versuche immer auf Süßigkeiten und Fleisch zu verzichten. Hinterher schätzt man solche Lebensmittel ganz anders und isst sie auch bewusster. Daher viel Erfolg bei deinem Vorhaben ^^

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