Challenge: Einmal durchs Regal

Dienstag, 21. Oktober 2014

Buchkritik: Elfenkuss

Quelle
Elfenkuss
Aprilynne Pike
Original: Englisch (Wings)
352 Seiten

"Durchscheinend blau und weiß sind sie und erschreckend schön, die flügelartigen Blütenblätter, die der 15-jährigen Laurel eines Morgens aus dem Rücken wachsen. Gemeinsam mit ihrem neuen Freund David versucht sie, herauszufinden, was mit ihr geschieht. Doch erst als sie in dem verwunschenen Wald hinter ihrem Elternhaus auf den faszinierenden Tamani trifft, erfährt sie die unglaubliche Wahrheit: Laurel ist eine Elfe, die als kleines Kind zu den Menschen gesandt wurde, um das Tor nach Avalon zu beschützen. Sie weiß, am Ende wird sie sich entscheiden müssen: zwischen ihrem Leben als College-Mädchen und ihrer Bestimmung, vor allem aber zwischen dem attraktiven David und dem Frühlingselfen Tamani, dessen grüne Augen sie nicht mehr loslassen …"

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Elfenkuss hat mich durch das hübsche Cover gelockt und konnte dann leider nur mit der Idee, dass Elfen (Feen in der Originalfassung..) Pflanzen sind begeistern. Ansonsten blieb nicht viel..

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Abgesehen von ihrer bodenlosen Perfektion und ihrem Tick dauernd Sprite zu trinken, hat die Protagonistin Laurel nichts zu bieten. Keinerlei zeichnende Charakterzüge. Und das trifft beklagenswerterweise auch auf die üblichen Protagonisten zu. David war mir zum Anfang sehr unsympathisch, durch seine arg aufdringliche Art, die ich gar nicht als nett, freundlich oder auf sonstige Weise einladend fand. Gleiches gilt für Tamani. Der Rest der Charaktere, Freundin, Eltern, Bösewichte, andere Elfen, sind sehr farblos gestatelt.

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Die Story zieht sich wahnsinnig in die Länge. Am Anfang kommt man nicht umhin an Twilight denken zu müssen.. Eine Außenseiterin an einer neuen Schule, trifft im Biologieunterricht einen netten Typ... und außerdem gibt es noch einen Kerl, der irgendwie auch ganz nett ist... kommt bekannt vor, mhm? Jedenfalls begleitet man Laurel erstmal das halbe Buch dabei, dass sie in Panik ist, wegen (dem Entstehen) der Blüte auf ihrem Rücken. Das Ende mag ich natürlich nicht vorweg nehmen, aber es war langweilig und kam mir sehr an den Haaren herbeigezogen vor.

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Fazit:
Außen hui, innen pfui. Das beschreibt nicht nur Laurel, sondern auch das Buch. Enttäuscht zu werden obwohl man keine Erwartungen hat ist schon bitter. Die Folgebände, von denen es wohl noch drei geben soll, werde ich sicherlich nicht lesen. Schade!

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